Ergebnis der Vergabe
Deutschland – Elektrotechnikinstallation – Gebäudeautomationsanlagen
Beschreibung
Auf der bestehenden Liegenschaft des Polizeipräsidiums Hamburg soll der Neubau der Polizeieinsatzzentrale entstehen, der die bestehenden Funktionen ergänzt und nachhaltig verbessert. Das Grundstück ist mit umfangreichen Bestandsgeb. bebaut. Standortprägend sind vor allem die historischen und denkmalgeschützten Kasernengeb., die einen rechteckigen, ehemaligen Exerzierplatz umschließen sowie der Neubau des sternförmigen Polizeipräsidiums. Der Neubau der PEZ ist auf einer Grundfläche von ca. 40 x 40 m als nahezu quadratischer, kompakter Kubus geplant. Das geplante Baufeld liegt direkt westlich des bestehenden Ensembles der historischen Kasernengeb. und orientiert sich im Norden entsprechend B-Plan an der Baugrenze der städtebaulichen Bauflucht des Wirtschaftsgeb.. Als mehrgeschossiges Geb. mit 3 bzw. 5 Obergesch. und einer Höhe von 18,50 m wird es eine wesentliche städtebauliche Prägnanz auf dem Gelände erhalten. Die Fassadengliederung mit einem Sockelgesch. und horizontalen Bänderungen nimmt dabei eine 3-Geschossigekeit aus der Nachbarbebauung auf. Das LV umfasst: Spez. Anford. „KRITIS“: Besonderer Wert wird vom Nutzer auf die Hochverfügbarkeit der PEZ gelegt. Es sind folgende Verfügbarkeiten im Sinne der DIN-EN 50600-1 Tabelle B.1 sowie des ehemaligen BSI-HV-Kompendiums (V1.6) Teil G – 4.0 gefordert: Es soll grundsätzlich eine Systemverfügbarkeit von 99,99 % gem. VK3 erreicht werden. Die einzelnen Definitionen der Verfügbarkeitsklassen innerhalb der DIN-EN 50600 und des HV-Kompendiums sind methodisch zu verstehen. Die Notrufnummern 110 und 112 sind durch den Provider zu 99,999 % verfügbar. Gemäß den Beschlüssen zur Verfügbarkeitsklasse für die PEZ wird die Verfügbarkeit der Anrufe redundant und hochverfügbar ausgelegt. Daher sind einige Anlagen (z.B. Die Energieversorgungsanlagen, die Hauptlüftungsanlagen der Leitstelle, und die Kälteversorgungsanlagen) inkl. GA mehrfach ausgeführt und somit redundant. Bei Abschaltung, Ausfall, Störung und Wartung sind daher Redundanz- Umschaltungen durch das GA-System vorzunehmen. Es sind bei der Ausf. und dem Design des gesamten GA-Systems die BSI- IT-Grundschutz-Bausteine: - INF.13 Technisches Gebäudemanagement und - INF.14 Gebäudeautomation zu berücksichtigen und anzuwenden. Dabei sind die Basis- und Standard-Anforderungen sowie die Anforderungen bei erhöhtem Schutzbedarf zu erfüllen. Allgemeines GA: Es soll ein funktionsfähiges GA- System aufgebaut und in Betrieb gesetzt werden. Automation: Aufgrund der hohen Verfügbarkeit sollen Automationseinrichtungen als SPS mit LVB mit BACnet Device Profil B-BC, gemäß AMEV-Profil AS-B BACnet vorgesehen werden. Die Automationseinrichtungen sollen modular aufgebaut. Das Kommunikationsprotokoll auf der Automations- und Managementebene soll BACnet/IP bzw. BACnet/IP secure sein, sofern dies schon zum Ausführungszeitpunkt realisierbar ist. Auf der Feldebene ist auch Modbus/RTU und M-Bus für Zähler zugelassen. Es wird eine KNX- Schnittstelle vorgesehen. HTTPS, zur Darstellung der Visualisierungen im Browser. SFTP, zum Datentransfer innerhalb des Netzwerkes der GA. Je Kältemaschinenraum wird eine NH3 Gaswarnanlage vorgesehen. Je Außenluftansaugung der Hauptanlagen wird eine Außenluftüberwachung auf Schadstoffe vorgesehen. GA-Schaltschränke: Die Automationsschwerpunkte befinden sich in eigenen GA-Schaltschränken. Die Lokale- Vorrangbedienebene befindet sich auf der Montageplatte. GA-Managementsystem: Es wird ein Gebäudeautomations- Managementsystem vorgesehen. Es wird ein Bedien Laptop vorgesehen (Beistellung). Es soll eine SQL- Datenbank für Trending- und Loggingdaten vorgesehen werden. GA-Verkabelung: Die Verkabelung erfolgt halogenfrei. GA-Netzwerk: Es wird ein GA-Netzwerk vorgesehen von denen keine Verbindungen das Geb. verlassen. Wes. Arbeiten: Automationseinrichtungen Gas-Warnanlagen Feldgeräte Schaltschränke Überspannungsschaltkästen Gebäudeautomations-Managementsystem Kabel, Leitungen und Verlegesysteme Datenübertragungsnetze Wartung
Analyse: Zuschlagskriterien, Eignung, Checkliste — mit Konto
Mit einem Konto liest Tender Automation die Vergabeunterlagen dieses Verfahrens und erstellt daraus eine Analyse: Zuschlagskriterien mit Gewichtung, Eignungsanforderungen, Zeitplan und eine Checkliste der einzureichenden Unterlagen.
Analyse ansehenAngaben aus der Bekanntmachung
- Auftraggeber
- Sprinkenhof GmbH
- Ort
- Hamburg
- Bundesland
- Hamburg
- CPV
- 45315100 — Elektrotechnikinstallation
- Verfahrensart
- Offenes Verfahren
- Veröffentlicht
- 19.08.2024
- Zuschlag am
- 30.07.2024
- Kennung
- 3adcf509-6d16-4ede-aaea-911835f62ac3
- Quelle
- TED (EU-Amtsblatt)
Lose
- Los 1
Zuschlag
- HOSCH Gebäudeautomation Neue Systeme GmbHTeltow
Einordnung
Sprinkenhof GmbH im Bestand
Auftraggeberprofil: alle Verfahren und Kennzahlen
Quelle: veröffentlichte Bekanntmachungen dieses Auftraggebers aus den angebundenen Vergabeportalen, Stand 01.10.2026.
Vergleichbare Verfahren: Bauarbeiten in Hamburg
Quelle: veröffentlichte Zuschlagsbekanntmachungen derselben CPV-Abteilung (45) im Bestand von Tender Automation; Werte, die ein Portal nicht veröffentlicht, fehlen in der jeweiligen Zahl. Stand der Auswertung: 01.10.2026. Alle Zuschläge
Zum Vergabeportal
Verbindlich sind allein die Angaben auf dem Vergabeportal. Stand dieser Seite: 19.08.2024, 00:00.